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von Schattenkanzler

Fahrzeug richtig anheben

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4

Bei vielen Arbeiten an dem Passat ist es notwendig, den Wagen anzuheben bzw. die Räder zu entlasten, sei es der einfache Räderwechsel, das Austauschen von Gummilagern an der Vorderachse oder ein Fahrwerkeinbau.

Mit der Methode „Wagenheber drunter und gib ihm!“ bekommt man den Wagen auch angehoben, jedoch kann man sich damit auch eine Menge Ärger machen.

Um den Wagen richtig anzuheben, ist ein geeigneter Heber Pflicht. Der Heber aus dem Bordwerkzeug ist nur eine Notlösung, die man höchstens zum Radwechsel bei einer Panne verwenden sollte, da diese Heber ziemlich wackelig und unsicher sind.

Ich habe mir für die Arbeiten am Passat einen 3-Tonnen Rangierwagenheber gekauft, den ich an dem Aufnahmeteller direkt mit einem Gummi-Pad einer Hebebühne versehen habe.

So liegt der Wagen auf einer ca. 120cm² großen Gummifläche auf.

Den Wagenheber sollte man NICHT an der senkrecht stehenden Verstärkung der Seitenschweller ansetzen, diese biegt man sehr schnell um und Rostschäden sind vorprogrammiert.

Vorne ist hinter dieser Leiste eine Verstärkung an den Unterboden angeschweißt, an der man den Wagenheber ansetzen kann. Dort liegt er glatt am Unterboden auf und man kann recht sicher arbeiten. (Bild 1 & 2)


Hinten ist hinter der Leiste ebenfalls eine solche Verstärkung angebracht, an der man den Wagen anbocken kann. (Bild 3)

Ein Bild zeigt auch Schäden, die beim Anheben an der Leiste entstehen können.

(Mein Hallenkollege hat da kein Problem mit: „Das war ich nicht, das war schon vorher so!“ Danke.)


Falls man den Wagen an mehreren Punkten gleichzeitig anheben möchte, muss man den Wagen sicher aufbocken. Unterstellbocke sind dabei hilfreich und sicher.

Improvisationen wie Bierkästen, alte Räder und so weiter gehen höchstwahrscheinlich auch, aber ich kann jedem nur empfehlen, 20 Euro auszugeben und sich Unterstellböcke zu kaufen.

Auch hier ist es angebracht, zwischen den Unterboden und die Auflagefläche ein Stück Holz oder ein Gummimatte zu legen, um den Unterbodenschutz nicht zu beschädigen.

Aktualisiert: 17.01.2008, 23:25