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Quo vadis, US Export VR6 B3...
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Thema: Quo vadis, US Export VR6 B3...

  1. #1
    Lebende Foren Legende Avatar von Mazel
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    Quo vadis, US Export VR6 B3...

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    Verehrte Gemeinde,

    habe mir jetzt recht lang überlegt hier so einen Thread zu eröffnen, denn a) hab ich nicht wirklich immer Zeit für so einen Blog & b) weiß ich echt nicht ob das überhaupt wen interessiert...

    Warum mache ich es trotzdem? Weil ich denke, daß der Wagen doch etwas besonderes ist und man daher alle "Umbauten" genau überlegen muß, ob ggf rückrüstbar, ob eher wertsteigernd oder mindernd. Da ich auch noch einige Oldies neben meiner Signatur besitze oder besaß, weiß ich, daß man auch an einem relativ ordinären 35i Geld verdienen kann, vorausgesetzt er ist entsprechend selten, gepflegt, man hat ein Wertgutachten und ist nicht drauf angewiesen was der Markt zahlt, sondern einem knallt einer rein... (und das ist im Ballungszentrum Ruhrgebiet leider überhaupt nicht abwegig)

    Egal, wie gesagt, der Wagen bleibt nicht gänzlich original und diese Entscheidung hab ich bereits kurz nach der Anschaffung getroffen, auch wenn ich noch ein wenig brauchte um zu wissen wo es hingehen soll. Die Materie 35i ist mir auch nicht gänzlich fremd gewesen, ein G60 war schon im Besitz, 2010 kam der 9A und davor gabs auch schon was "Verwandtes" einen 53i G60...

    In Berührung kam ich mit solch einer Technik als sie noch beinahe neu, ich in der Lehre war und nur die "Tuninggötter" sich ein solch motorisiertes Hobby leisten konnten, man also mit 18 schmachtend die VW Scene durchgeblättert hat und froh war seinem 1,6er (Passat B1) per Doppelfallstrom ein paar mehr Pferdchen zu entlocken... Ein G60 oder VR6?!? War einfach nicht drin...
    Sowas boten dann nur Treffen , die Motorshow oder Tuningworld und ab und an mal der D&W Parkplatz. Nun, irgendwann kostet das dann alles nix mehr und gleichzeitig hat sich auch im finanziellen Sektor was getan... welch toller Zufall...

    Beinahe gleichzeitig stellten genannte Magazine auch mal VW´s vor die es hierzulande gar nicht gab und es wurde fleissig Material gesammelt, Kataloge, Prospekte, tonnenweise Ausgedrucktes aus dem frühen Netz ( jaja, ich mußte noch in nen Internetshop)
    Mit knapp etwas über 20 hab ich dann meinen ersten Import bewerkstelligt und es folgte dann bis heute noch so einiges. Einen wirklich europäischen VW/Audi hab ich seit gut 12 Jahren nicht mehr gekauft. (Selbst n Neuen würd ich bei hiesiger Ausstattung ---> Preisen in den Staaten kaufen)
    Mich reizt einfach die (meist) überschaubare Technik in Kombination mit oftmals zeitgemäßer Ausstattung ggf auch Sicherheits + Umwelttechnik...

    Tja und letztendlich komme ich aus einer motorsportbegeisterten Familie, inkl. mehr und weniger Aktivität dieser.


    Um es nun auf den Punkt zu bringen: Der VR6 sollte alles meiner bisherigen Autovergangenheit in sich vereinen, bisschen tunen, bisschen Jugenderinnerung, US-Modell Spleen & auch was zu spielen...

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Zum eigentlichen Auto:

    Wie immer mal zwischendurch hab ich 2012 die einschlägigen i-net Autoanbieter durchstöbert, nichts spezielles, einfach nur so und da tauchte er auf, ein US Modell in immer favorisierter Ausstattung: Schwarz, volle Hütte, Limo, VR6, helles Interior... und das Beste: er stand im gleichen Ort, nur knapp 1km entfernt. Also trotz 23.00 das Weibchen aktiviert und auf Stöbertour gegangen.
    Naja, der erste Eindruck war dann etwas ernüchternd. Lieblos zwischen einem ganzen Haufen anderer, augenscheinlich für den Export, Fahrzeuge gequetscht. Obwohl dunkel konnte man trotzdem daraus resultierte Beschädigungen schon erkennen.
    Egal, am nächsten Tag bei Licht nochmal hin, war ja ums Eck. Geschäftiges Treiben in "Alibabas Hütte" ... daher störte sich eh kener an mir. Trotz der nun weniger schlimmen Beschädigungen als befürchtet, war ich über den restlichen Zustand wirklich positiv überrascht, unglaublich gepflegt, kein Rost, schöne Ausstattung, nichts umgebaut, alle US Teile noch verbaut ( außer der Aussenspiegel, die waren schon weg)...

    Da ich ja auch aus der Branche komme, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen was das Teil für den Export nutzt. Komplizierte Technik, anfälliges Getriebe, für Export Richtung Nahost und Afrika einfach eher ungeeignet.
    Also kurz mit den Besitzern geschnackt und es war in der Tat so, daß es nicht das beliebteste Exportmodell auf dem Hof war. Tja und wie es der Zufall so wollte, hatte ich ein viel besseres Exportexemplar in der Garage, ein Auto eines ausgewandereten Bekannten was er mir vermachte und welches niemals irgendeine Form von Pflege genossen hat, ehrlich gesagt, es war der schlechteste Zustand in welchem ich je einen Golf 4 gesehen hab. Überall Rost, gebrochenes Federbein, Fenster die mit Keilen hochgehalten wurden etc pp...

    Lange Rede kurzer Sinn: Die Karren wurden getauscht! Mit Abhol und Bringservice...

    Es stellte sich im Vorfeld auch bereits heraus, daß der VR6 durch Zufall an seine gewerblichen Besitzer gekommen ist, die einzige Vorbesitzerin (Bj. 29) war nicht mehr in der Lage den Wagen zu fahren, den (wahrscheinlich) ihr Mann zu Weihnachten 1996 wohl zu Überraschung aus den USA mitbrachte ( dort auch unter gleichem Namen 94-96 gemeldet).
    Wie gesagt, der Zustand und die Laufleistung sprachen Bände.

    Egal, das Auto wurde nun in die wieder freie Garage verfrachtet- nur keine Eile!

    -im nächsten Beitrag: "der Umbauplan"
    Geändert von Mazel (26.09.2015 um 22:19 Uhr)
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    Die US VR6 Sedan Story:
    https://www.passat35i.de/threads/969...-Export-VR6-B3

    Die Diskussion:
    https://www.passat35i.de/threads/969...08#post1363408

  2. #2
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    Der Umbauplan:

    Zunächst einmal wurde eine Zustandsanalyse gemacht. Kratzer, Dellen, ggf schlecht reparierte Unfallschäden, also eine Kalkulation um das Fahrzeug erstmal in einen "grundwertigen" Zustand zu bekommen.
    Ein Unfallschaden konnte zunächst ausgeschlossen werden, nachdem so ziemlich alles erst einmal ausgebaut wurde was an Verkleidungen diesen hätte verschleiern können.
    Allerdings hat die gute alte Dame es wohl zuletzt ein wenig an Achtsamkeit mangeln lassen und die Fahrertür gegen etwas wie einen Pöller geöffnet, oder sie ist ihr mit einem Windstoß aus der Hand geglitten, auf jeden Fall konnte man einen ziemlich deutlich Knick feststellen, der von der Fensterschachtleiste zum unteren Türblech reichte und sich unten in einigen Wellen niederließ. Aber dazu später mehr.
    Dann gab es halt ein paar leichte Kratzer, kleine Dellchen von Dingen die halt mal so vom Baum fallen, aber alles in allem eher der Zustand eines durchschnittlich gepflegten Leasingwagen.
    Blöde waren nur die Ditschen und frischen Kratzer, die sich der Wagen auf dem Hof des Exporters eingefangen hat, weil alles Stoß an Stoß eingereiht zusammen stand. (Vlt fehlten auch deshalb die EAS)
    Der Innenraum zeugte von den Pflegebemühungen der Vorbesitzer, keine Brandlöcher, keine Flecken, keine Risse irgendwo, keine Verfärbungen oder irgendwelche Beschädigungen. Im voll ausgekleidetem Kofferraum das gleiche. Alles TOP gepflegt! Das Notfallkit völlig unberührt, keinerlei Abnutzungsspuren.
    Dann die totale Überraschung, KEIN durchhängender Himmel!!! Juhuuu...
    Elektrische Helferlein? Alle voll in Funktion inkl. 134a Klima! Keinerlei Ausfälle auch nur eines Lämpchens... so will man das sehen!

    Also schnell durchkalkuliert, n paar Dellen, Kratzer, 2 Außenspiegel, ne Innenraumreinigung... das hält sich in Grenzen!
    Technik, alles im grünen Bereich, bei einer Laufleistung von 79k mls und nächstem Service bei 95k mls hörte sich auch alles an wie es sollte.
    HU war auch noch 6 Monate gültig.
    Durch meine Automatenerfahrung, wollte ich allerdings kein Risiko eingehen, zumal nach einigen Erprobungsfahrten der Hintergrund der Gangwahlanzeige auf schwarz wechselte.
    Neben den einkalkulierten Wartungskosten, wollte ich diesmal allerdings nicht auf Teufel komm raus alles tauschen was vlt mal in nächster Zeit den Geist aufgeben könnte. Das mach ich nur noch bei wirklich überschaubarer Technik oder wenns eh fällig ist. Alles andere ist nur ne zusätzliche Fehlerquelle...

    Was sollte schlußendlich optisch und technisch passieren?
    Dezent auf jedenfall! Kein Brutalotuning, nicht sacktief, keine Lufteinlässe vom Asphalt bis zur WSS. Der Wagen muß fahrbar bleiben und die Technik sollte genau wie die Optik da mitspielen.
    Aber ein wenig "finster" sollte er schon wirken und das möglichst mit original Teilen oder entsprechend zeitgemäßem Zubehör.
    UND, die Teile sollten alle neu sein, nichts gebrauchtes sollte an oder eingebaut werden.

    Es stand also auf dem Plan:
    -Rückleuchten Treser
    -Blinker Hella schwarz
    -Frontleuchten Hella schwarz Doppelscheinwerfer

    Gimmicks wie Cornerlights (SML) und doppelte NSL waren ja eh bereits an Bord und die gesamte "DOT" Beleuchtung per Ausnahmegenehmigung eingetragen.
    Innen brauchte man auch wohl kaum etwas ändern. An Ausstattung fehlte nichts,bis auf ein Heckrollo... (bin noch unschlüssig...)
    Es sollte nur etwas an Musike, ne Freisprechanlage und Navi in Kombination mit hochwertigem Radio sowie Lautsprechern Einzug erhalten.
    Geräte also wie folgt:
    -Becker 7945
    -Focal LS
    -entsprechende Kabelei, Verlegung und Dämmung natürlich auch berücksichtigt

    Tja und n Schaukelpferd sollte der Gute auch nicht bleiben, also erst mal informiert was man so an Gewinde bekommt. Meine erste Wahl sollte eigentlich was Richtung Bilstein sein. Da hatte ich bereit mit Non-Gewinde recht gute Erfahrungen gemacht. Alternativ vlt Koni rot, hatte ich im Pontiac, kam ich auch sehr gut mit zurecht. Billigfahrwerkzeiten waren dann doch schon vorbei... Es wurde also von Cupfahrwerken über Koni bis KW alles durchstöbert. Das Forum und CTS haben dann für KW Gewinde Inox V1 gesprochen und ich hab zugeschlagen.

    IMG_20140403_155714446.jpgP1030875.jpg

    Wenn man aber eh schon dabei ist sollte auch direkt folgendes erneuert werden:
    -Gummilager
    - Motor
    - Getriebe
    - alle Achslagerungen, Stabi, Querlenker etc
    -Querlenker neu
    -Bremse komplett neu
    -Leitungen neu
    -ggf Abgasanlage
    -Domlager
    -etc an Kleinkram

    Die Lager und das andere Zeugs inkl. KW kamen dann von CTS. Bei den Bremsen war ich mir nicht sicher, kurz überlegt war wirklich was Richtung Brembo, dann SEAT Cupra oder S3... aber auf allen VR Foren wurde einem zumindest zu 70% zu verstehen gegeben, daß die original VR erst recht in neu + vernünftige Scheiben und Beläge bis gut 270 Pferdchen ausreichend seien.
    Ich entschied mich also gegen ne Menge Kohle ausgeben und orderte ne neue VR Bremse, welche sofort in schwarz lackiert wurde.
    Bei den Scheiben , Belägen hatte ich ebenfalls bereits Erfahrung, aber nichts war jemals so richtig GEIL... Bis auf diverse Anlagen die ich auf Seriensportwagen gefahren bin, war das mit den dollen Scheiben und Klötzen doch eher immer Augenwischerei in Kombi mit Serienanlagen "normaler" Straßenfahrzeuge.
    Zimmermann? Entweder Perlen vor die Säue werfen oder Schrott. Für Brembo gilt das gleiche, also sollte es ne Mischung aus "Originalqualität" und Optik werden, ggf die Möglichkeit auf Bremsstauberzeuger zu wechseln um das Verzögern zumindest etwas zu optimieren.
    Die Wahl fiel dann auf EBC Blackdash mit den schwarzen Belägen, allerdings gab es 2012 noch nix für hinten mit Gutachten, also quasi vorbestellt und gewartet.

    P1030876.jpg

    Dann natürlich die Schuhe... übernommen habe ich das Auto, wie sollte es auch anders sein, mit den Originalpuschen. Aber 17" sollte sein, es gab noch einiges in der Sammlung , Mehrteiler BBS , AZEV´s, diverser Kram... aber nee, ich wollte was anderes und hatte die ganze Zeit Felgen im Kopf die ich mal auf nem US Jetta oder Beetle gesehen hab. Waren auf jeden Fall 17" und passenderweise in 5x100 ... also suchen! Es stellte sich heraus das Votex der Anbieter war und die Felge Siata hieß. Also wurde nach einem guterhaltenem Satz Ausschau gehalten, der auch einige Zeit später von einem Händler abgegeben werden sollte... Tarra! Felgen auch im Sack...

    IMG_20140403_155451500.jpg

    Im Winter 2012 gings dann auf der Bühne des Autohauses meines Schwagers los. Wie bei solchen Aktionen üblich ging natürlich in Sachen Paßgenauigkeit gelieferter Teile einiges schief (ausgenommen der Teile von CTS) . Problem sind halt immer ausgenullte TSN und das "gemeine B3 Baujahr 94"...
    Das fängt an bei Radlagern, geht über Ölfilter, Dichtungssätzen etc...

    P1030879.jpg

    Die beste Odyssee war die über diverse VAG Händler zur Findung eines lächerlichen Ölfilters (siehe irgendwo n Beitrag von 2012)... unglaublich!
    Der Einbau des Fahrwerks war zunächst problemlos, obwohl nur ein Blatt mit fertig verbautem Federbein seitens KW beigelegt war. (bis heute weiß wohl nur der liebe Gott wohin die komplette Einbauanleitung gekommen ist)
    Getriebeöl, Sieb etc wurden ausgetauscht, Schiebekasten gereinigt und schlußendlich nach einigen Tagen der Unterbrechung stand der Wagen sacktief auf dem Hof.

    P1030881.jpg

    SCHLUSS... die Firma rief, es gab einiges zu tun... der Wagen wurde eingemottet!

    -im nächsten Beitrag: "Ausmotten"
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  3. #3
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    Ausmotten:

    Der Wagen stand nu knapp 12 Monate weggestellt. Die FA ließ mir keine Wahl zumal auch noch das ein oder andere Schätzchen aus meiner Sammlung, mangels ordnungsgemäßer Behandlung, kränkelte. Zwischenzeitlich wurden zwar einige Ersatzteile und Zubehör beschafft ( irgendwie im Wahn 2 Ausstattungen in gleicher Kombination) aber der Wagen ruhte.
    Mein Schwager meinte dann aber mich darauf hinzuweisen (netterweise ) daß, das Grundstück auf dem der Wagen stand bald zur Insel werden würde, da ein großes Supermarktunternehmen da in Kürze alles planieren würde.
    Gut, also in der FA ein wenig Platz gemacht und das Auto abgeholt.
    Leider mußte ich feststellen, daß mein so hochgelobter nicht herunterhängender und völlig unbeschmutzter Himmel nun hinten runter hing.
    Und ich vergaß, daß der Wagen ja bis zur felge vorn im Radhaus lag.
    So 12 Monate lassen einiges vergessen, also den Wagen wieder auf die Bühne und geschaut. Zunächst dachte ich noch die 50er Reifen seien zuviel, aber das konnte kaum sein, der Wagen war schon höher gedreht als eigentlich zugelassen.
    Trotzdem, Auto bis zum Anschlag hochgedreht und die original Pellen wieder drauf.
    IMG_20140403_210052485.jpg
    Keiner hatte eine Ahnung woran es liegt, es war augenscheinlich alles korrekt eingebaut.

    IMG_20150928_194911695.jpg

    Also ne neue Batterie rein und ab gings in den neuen Unterschlupf!
    Nach einer erneuerlichen Reinigung war jetzt wieder für einige Monate Ruhe angesagt...

    Anfang 2014 ließ mir der Wagen keine Ruhe mehr. Er stand wieder eingemottet hinter ner feuerfesten Stahltüre und wenn es mal nötig war diese Räumlichkeit zu betreten waren es meist meine Azubis die ganz neugierig auf das schwarze urtümliche Etwas reagierten.
    Ein wenig Zeit zwischendurch erlaubte dann mal die Analyse bzgl. der extremen VA tiefe. Unsägliche Diskussionen auch hier im Forum, führten erst nach recht langen Überlegungen dazu, daß die Vorspannfedern unter den Hauptfedern verbaut wurden. (man erinnere sich an das nur vorhandene oben abgebildete Blatt)
    Es wurde getauscht und alles war wie es sollte... Licht aus!

    Im nächsten Beitrag: "er muß auf die Straße..."
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  4. #4
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    "er muß wieder auf die Straße"

    Es verging noch eine ganze Weile und wieder stand eine neues Jahr im Kalender, 1 Projekt mußte auch noch fertig gestellt werden, welches dann nach 8 Jahren wieder einen aktuellen TÜV Bericht sah und aus dem hohen Norden stammte.

    Nachdem im Feb. der Urlaub geplant war stand fest, der VR muß mit! Also ging es sukzessiv ran ans Werk.
    Zunächst einmal schauen wie das jetzt wieder mit den Schluffen war. Also den Karton angebockt, die 17" drauf und dann das KW auf Maß gesetzt.
    Zunächst einmal schien alles zu passen, 3 Leute in den Kofferraum gesetzt und mal gewippt. Haarscharf aber sah gut aus. Dann mal über Kreuz den hübschen Balken, ging freigängig...
    Ok, Batterie nochmal ans Ladegerät... starten, JUHUUUU... Oktanfontäne im Motorraum!!!
    Dann also noch Spritschläuche, nächster Versuch! Wie ein schnurrendes Kätzchen...

    Jetzt gings erstmal zur Achsvermessung. War schnell gemacht... also mit vermessenem/eingestelltem Fahrwerk endlich mal n paar Testfahrten machen. Alles lief wie es sollte.
    Zurück in den Unterschlupf um zumindest den Himmel wieder zu fixieren, ich konnte es einfach nicht mit ansehen.

    Nachdem das erledigt war und zwischenzeitlich die unlackierten "Übergangsaußenspiegel" gegen el.lackierte ausgetauscht waren, zeigte die Batterie mal wieder Schwächen... und die ist mit 94Ah jetzt nicht die kleinste...
    Also Zellen auf und nochmal n Rettungsversuch. Schien zu helfen...

    Licht aus, Tor zu!



    Im nächsten Beitrag: "Beauty, Beauty, Beauty..."
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  5. #5
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    "Beauty, Beauty, Beauty..."

    Noch ein Monat bis zum Urlaub, das Auto stand immer noch in seinem Verschlag, langsam wurde es doch Zeit...

    Also Kennzeichen geholt und los gings... n bisslwar schon im Kofferraum, mal eben auf die Bahn. Auf einmal war es da, beim Eintauchen ein fieses *wroom, wroom* , "scheiße, setzt doch hinten auf..." also auf zu Sandtler n paar Spurplatten in 40 besorgt und zurück...

    Kurzes Telefonat und zur Karosslerie meines Vertrauens. Bissl was machen war angesagt. Wie schon anfangs beschrieben, gab es nichts Wildes, aber trotzdem gingen 21 Jahre auch nicht gänzlich spurlos an dem Ami vorbei. Hier ein kleines Kratzerchen, dort ne Kastaniendelle und der immer noch fiese Knick in der Fahrertür.

    Wieder mal ein Plan:
    -Lackreinigung
    -Begutachten was auspoliert, was mit Smartrepair und was nur aufwendig zu bearbeiten ist
    -Zeitpensum 3 Tage



    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nach endsprechender Zeit der Anruf: "Wagen wäre soweit, der Beulendoc ist vor Ort, also hin!

    Zunächst einmal sei gesagt, daß herkömmliche Lacker (ja natürlich man will ja was verdienen) immer den gleichen Spruch drauf haben: "Spachteln und lackieren" oder "neue Tür und lackieren"...
    Bei: "Nee, ich will die original Tür erhalten und keinen Spachtel und keinen Lack..." winken die Meisten ab...

    Vor Ort: Der Dellendoc hockte bereits vor der Tür, Cheffe daneben: "Joar so 3 Stunden Arbeit sind das wohl... sollen wir dann direkt die anderen Ditschen mit erledigen?"
    "Klar" Alles weg! ich will nix mehr davon sehen..." , "ok, und der Rest?"

    Man muß dazu sagen, der Laden hat hervorragende Referenzen, vom Ur-Quattro, über diverse Old/Youngtimer bis zum aktuellen Aventador ist da alles vertreten und wird in entsprechender Qualität bearbeitet...

    Einige Kratzer wären nicht polierbar, da muß man lackieren, die Außenspiegel, ein Radlauf, Steinschläge am Schweller...

    7 Tage, dann sollte alles fertig sein! Und da warens nur noch knapp 2 1/2 Wochen bis zum Start...

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Die Woche war um und nach zwischenzeitlich diversen Telefongesprächen sollte alles fertig sein. Juhu!!!
    Also nichts wie hin, auf den ersten Blick alles TOP, einmal rum gegangen und ähh... da fehlt ein Kotflügel...

    Unglücklicherweise war auch zwischenzeitlich der Cheffe in den Urlaub gefahren, die nette Dame im Büro hat das Fahrzeug auf "Termin" stehen gehabt und mich informiert... und nu?

    Tja, also den nächst Verantwortlichen gesprochen: "Ja, ähh... schau mal, da is mal einer vorn seitlich auf die Stoßstange gefahren bzw hat mal jemand unpraktisch ausgeparkt", auf jedenfall war die Stoßstangenaufnahme leicht verbogen und der Lack darauf war eingerissen. "Haben wir leider erst zu spät bemerkt..."
    "Das müssen ers richten und dann lackieren..."
    "Oh nee, wie lang wird das dauern?" ; "R... ruft Dich an, der ist nächste Woche wieder da...!"

    Shit!

    *ticktackticktack* und nur noch knapp 10 Tage ...

    Einige Tage später, das Telefon klingelt: "So, der Wagen ist jetzt fertig!" ; "sehr gut, bin gleich da..." ich hab ja dummerweise noch ne Firma am Hintern und so kurz vor dem Urlaub hat man immer noch dies und jenes zu regeln, zudem ist auch noch Orderzeit angebrochen und man sollte mal so schauen was fürs kommende Jahr so im Programm seien sollte... also keine Zeit für weitere Rückschläge...

    Vor Ort: So, der Kotflügel war wieder montiert, der Wagen augenscheinlich fertig! Sehr schön...
    Bei näheren Betrachtung dann: "ähh, da is noch n Kratzer auf der Heckklappe..." dummerweise hatte ich den selbst zu verantworten, das "D" war wie eingebrannt und ließ sich nur mittels Heißluftfön und Chemie + Schaber entfernen... Resultat: N fieser Kratzer! Tja, und nu?
    "Ja schlecht, ne Teillackierung der Heckklappe ist problematisch, Smartrepair fällt da auch flach, das sieht man... aber wir könns probieren..."

    Na super! aber der fiese Knick war weg! Geht doch!!! "Ja, der Typ hat da 5 Stunden dran gesessen, sei froh daß wir n Festpreis ausgehandelt haben..." , uuuppps...

    "Nee, laß! Ich muß noch zum TÜV, den ganzen Kram eintragen lassen und es sind nur noch 7 Tage..."
    ..."ja könn wir auch machen, aber der Prüfer kommt erst am Dienstag..." ;
    "nene, zu knapp, lieber morgen direkt zur Prüfstation, ggf noch mal wiederkommen und dann auch noch zulassen..."

    Also wieder in die Firma... "das sind Pakete für Sie angekommen!" Juhu! VW Classicparts... neues Gummizeugs...
    und das gesuchte Becker Traffic Pro/Cascade...
    Nach Feierabend noch eben das Auto waschen, der TÜV soll ja sehen daß ichs ernst meine und "mein" Prüfer war leider auch nicht zu erreichen, also durfte nix dem Zufall überlassen bleiben...

    ... ahhh... endlich sauber! "Hmm... sind die Schweller immer in Wagenfarbe?!? Och, nee..." Einmal halb-grau, einmal LA9V ganz...

    Telefon: "Was is da bei euch los?"; "Ja shit, bring vorbei den Wagen..."
    Also nix TÜV, wieder am nächsten Morgen hin...
    "Ja machen wir sofort, wieder grau oder anderen auch in Wagenfarbe?" ; ja sieht ganz geil aus in Wagenfarbe, dann in Wagenfarbe ..." ; "ok, dann machen wir die Heckklappe auch direkt... sorry!"

    Tja, Fehler passieren... Druck machts oft nicht besser...

    Nur noch 5 Tage bis zum Start in den Urlaub, Frauchen schon sichtlich nervös...

    Ok, also am nächsten morgen Hörer geschnappt: "Macht den TÜV bitte doch... ich schaffs nich mehr..."

    ------------------------------------------------------------------------------------------------

    Noch 3 Tage bis zum Start, Telefon klingelt: " Ja hier Dipl. Ing. ...., ich bin gerad an Ihrem Passat, Rad Reifenkombination geht leider so gar nicht..." Shit, ich wollte doch noch die 215er besorgen...
    "Ja, ich hab noch die original Räder liegen..."; "Ja die gehen... dann müssen die anderen aber nachgetragen werden wenn die Reifen drauf sind! " ; "Jaaa, klar, geht klar..." *schwitz*
    Halbe Stunde später: "Ja hier Dipl. Ing. ... nochmal, die Bremsen hinten haben ne zu hohe Differenz..." ; "Oh neee..." ; "Ja die Werkstatt hier kann da drüber schauen, ich warte mal ob es ne Kleinigkeit ist..." ; "Ja , danke" *schwitz*
    Und wieder n Anruf: "Ja guten Tag, Meister ... , also der Sattelhalter ist defekt...kann aber heut noch kommen!" ; da is doch n neuer lackierter drauf!" ; "Ja der is aber nicht i.o." ; "Könnt ihr den neuen auch noch lackieren?" ; Jo, bekommen wir hin... achso, der Wagen ist übern Tüv..." Puhhh ....

    Abends noch n kurzes Telefonat: " Super, danke daß das alle noch geklappt hat, sind die kleinen Kennzeichen auch eingetragen (mal ganz beiläufig erwähnt) ?" ; "Ähh... standen die nicht schon in den Papieren?" ; "nee, in EN hat das wohl keinen interessiert, in Essen bekommste aber ohne Eintragung kene Ausnahmegenehmigung..." ; "ich ruf den nochmal an..."


    Nächster morgen, noch 2 Tage:
    Papiere abgeholt, alles eingetragen... auf zum Straßenverkehrsamt OB!!! Mein Gott was ein Verein, deutlich lockerer als die Kollegen in Essen.
    Telefon klingelt: "Denkste an die Besprechung heut?" ; ahhh... Frauchen die Papiere in die Hand gedrückt und los!
    Abends dann die Überraschung: Nur ein kleines Kennzeichen, aber keine 190,- Tacken für ne Ausnahmengenehmigung!!! Gibt's in OB nich... seeehr geil!
    Aber nur ein Kleines ist auch doof! "Ja die geben dir schon beim Schildermacher nur ein Kleines und andere Schildermacher gibt's da nicht..."
    Toll, naja, egal kann man nach dem Urlaub noch regeln.
    "Wow, nur einen Fahrzeugschein? Wie haben die denn da alles drauf bekommen?"

    "ähhh... da fehlen die ganzen Originaleintragungen die vorher im alten Brief standen, die haben jetzt nur die Um und Anbauten eingetragen... "


    Nur noch 1 Tag:

    In der Firma war auch immer noch ordentlich zu tun und alles an einem Tag war kaum mehr zu schaffen! Also Frauchen wieder los geschickt!
    Und am gleichen Abend war endlich alles zusammen, die korrekten Papiere, 2 kleine Schilder... endlich kanns losgehen!!!

    Halt Stop!!! Die schleifenden Reifen... Mist, keine 215er da, aber 205er ... egal! Müssen eben die jetz drauf!
    Anruf: " Ähh... könnt Ihr noch die Reifen tauschen?" ; "Dachte du wolltest morgen los?" ; "Ja iwie alles blöde gerad..."
    Dann Notfall in der Firma, Urlaub verschieben, Theater zuhaus...

    "Wir fahren Montag, ok?" *grummel, grummel*
    Telefon: "Ich leg die Reifen in Firmenbus stell den Samstag vor die Werkstatt und hole den Wagen dann Montag Morgen ab" ; "ok, machen wir so!"

    Ein unruhiges Wochenende später: Frisch gewaschen und gewachst stand er noch auf der Bühne, die Räder gerad drauf... alles startklar! Im 9A bereits das ganze Gepäck...



    Umgepackt, Schilder dran! Auf geht's Richtung Nordsee....

    Im nächsten Beitrag: " Der Ohio VR auf großer Fahrt"
    Geändert von Mazel (07.10.2015 um 21:44 Uhr)
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  6. #6
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    Die AB hat er meisterhaft überstanden, alles im grünen Bereich! Nach gut 3 Jahren immerhin die erste größere Tour...
    Erster Zwischenstop Küste:

    IMG_20150914_170915761_HDR.jpg

    und nach der hübschen Überfahrt:

    IMG_20150914_182501381_HDR.jpg

    gings dann erstmal zum Haus wo er eine großzügige eigene Einfahrt zur Verfügung hatte, die sich im Laufe des Urlaubs noch als goldwert erweisen sollte.
    Im Vorfeld hab ich das Auto, neben dem üblichen Urlaubskram, ordentlich mit Teilen befüllt, die ich im Laufe des Urlaubs erneuern wollte.

    Der ganze Spaß begann nach kurzer Eingewöhnungsphase mit Einbau des Becker 7945, also einem Modell was sowohl über Sprachsteuerung, Navigation und Telefon/Bluetoothkrempel verfügt. Um allerdings alles ordentlich installiert zu bekommen, müssen halt so Sachen wie Navimodul und Mikro gut untergebracht sein.
    Also erstmal Mittelkonsole freigelegt, Handschufach raus und die A-Säulenverkleidung demontiert (was bei ELRA 0% Spaß macht). Durch den Radioschacht das Zeug durchgeführt, hinterm Handschuhfach entlang und dann sollte das GPS Modul eigentlich direkt hinterm Armaturenbrett unter den schwarz getönten Bereich der WSS, was beim 9A auch super funktioniert hat. Tja, beim VR6 war da aber noch dieses Schaumstoffband im Weg, welches ich auch nicht zerstören wollte. Also Kabel außen herum gelegt und an der rechten A-Säule rauskommen lassen ums dann von oben unters Armaturenbrett zu quetschen...
    Das lag also schon mal.

    Nun das Mikro,was ich ganz dezent hinterm Innenspiegel verlegt haben wollte. Dafür mußte nur eben der Himmel vorn runter, weil mans ja schön haben will. Also Innenspiegel raus etc... Tja und nu wieder ELRA, die Innenverkleidung lies sich nicht lösen, also mußte ein Werkzeug aus stabilem Draht gebaut werden und es durfte gefummelt werden...
    Schlußendlich hat alles geklappt und es durfte nach Funktionscheck wieder alles zusammengebaut werden.

    Soundcheck: Erstmal die neueste Software aufs Gerät gepackt, ne Speicherkarte in den Slot und los! Leider immer noch kein Sound aus dem rechten Tür LS... und den Anfängerfehler schlechthin begangen: Alles auseinandergewuselt, Kabelbäume gechecked... tja und nach dem aufklappen der Boxenluke: Kein LS drin...

    Egal... dann eben später, soll ja eh was neues rein!

    Nach diversen Testfahrten zur Navikorrektur und anlernen der Sprachsteuerung, wollte die bessere Hälfte ein wenig Shoppen und meiner einer sich an die FB-ZV machen. Schon auf dem We zum nächst größeren Dorf, verhielt sich die Automatik etwas sonderbar, was ich aber noch durch Gaswegnahme und Zugabe regeln konnte, so daß das Weibchen davon gar nichts bemerkte. Auf dem Weg zurück allerdings wurde es schlimmer, ich "bildete mir auch ein" diverse Kontrolleuchten aufblinken zu sehen, tat es aber damit ab es könne die bereits tiefstehende Sonne bewirkt haben.
    Wieder vor dem Haus, erstmal den Fehlerspeicher ausgelesen, ok, die Automatik hatte was, Drosselklappe, ABS und noch irgendwas was mir nu nicht mehr einfällt. Erstmal alles gelöscht und nu war die Zeit für ZV schon wieder zu spät. Also wieder zurück, Taxi spielen... Zunächst war noch alles ok, etwas bockig, aber noch im Rahmen.
    Die Rückfahrt dann konnte nicht mehr verbergen das irgendwas großb falsch lief, diverse Kontrolleuchten blinkten auf, die Automatik, schaltete wie sie wollte, was den Motor dazu bewegt auch zu drehen wie er mochte. Warnsummer gingen an... "Master Caution" ging an... ABS Kontrolleuchte... war in etwa wie in ner 747 bei ner ordentlichen Fehlfunktion, immerhin keine 30k Ft hoch, aber immerhin noch mit knapp 100 Sachen...

    Also in N und ne Ausfahrt angepeilt... Motor aus, 10Sek gewartet, langsam gedreht und Richtung Haus... aber nach kaum 30 Sek ging es wieder los, also Getriebe in "2" und wie´n angeschossener Fuchs zurückgehumpelt. Gut 1Km vor Erreichen des Ziels fing es an derb nach G12+ zu riechen... Kurz darauf gabs dann auch Qualm. Dummerweise war es auch schon dunkel, es ging also nur noch darum irgendwie die paar Meter zu schaffen.

    Angekommen, Haube auf, abdampfen lassen, Tür auf, Tür zu... Gute N8!!!


    Im nächsten Beitrag:"Die Auflösung des Rätsels"
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  7. #7
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    Der Abend war von einer gewissen inneren Unruhe begleitet. Ich wollte natürlich wissen, was das Auto so plötzlich hat und blätterte munter durch diverse Internetportale, natürlich auch hier.
    Noch vor dem Frühstück ging es vor die Tür
    DSC_3536.jpg

    Kurz reingeschaut, nix gesehen. Also nach der Stärkung auf ein neues. Es war scheinbar etwas Kühlflüssigkeit auf dem Getriebe. Also einfach mal n Problelauf und Auslesegerät dran. Die Fehler waren alle wieder da. Vorn war zunächst alles ruhig. Ich entschied mich mal zu warten bis das Thermostat öffnet. Als das dann passierte gab es schnell Qualm und die Erklärung für den Geruch des Vortags war scheinbar gegeben.

    Ein Schlauch war nicht in Mitleidenschaft gezogen, die E-WaPu war schlicht und einfach geplatzt. Nachdem alles freigelegt war, kam nach und nach das ganze Grauen zu Tage.
    IMG_20150917_105524861_HDR.jpgIMG_20150917_120903196_HDR.jpg

    Es wurde alles freigelegt, die Pumpe rausgeholt und es präsentierte sich noch mehr dolles,
    IMG_20150917_121016184.jpgIMG_20150917_113556095.jpg

    Die Kühlflüssigkeit hatte sich in die Zentralelektrik ergossen, sowie durch alle Gewebebandisolierungen der Kabel und das unbemerkt wahrscheinlich in der Ruhephase der letzten Monate. Jetzt ging es daran, alles zu entfernen, zu reinigen, neu zu verbinden, zu ziehen und zu isloieren.
    Der Agrarbedarfladen und zum Glück einige Kfz Zubehörläden der Insel wurden zu neuen Erkundungsgebieten.

    Die Pumpe flog raus und wurde beiläufig neu bestellt, sowie gut überbrückt, alle Kabel wurden abisoliert, gereinigt und wieder neu isoliert und verlegt. Gut, dachte ich mir, irgendwann wird sowas im Leben eines Autos eh mal fällig, also warum nicht direkt jetzt...
    Der Zentralstecker hatte es dann etwas in sich, er war komplett oxidiert und mußte mühselig mit PIN-Werkzeug und dauernder Aussprühung "erneuert" werden. Das ganze alte gewebeband zerfiel übrigens wie ne Mumie nach dem abtrocknen und mußte mit der Pinzette aus dem gesamten Motorraum gezupft werden, hat höllisch Spaß gemacht!!!

    Im nächsten Beitrag: "OP geglückt?"
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  8. #8
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    Nachdem dann alles wieder schön zusammengebaut war und alle Leitungen überprüft, gereinigt und neu umwickelt worden sind, kam die Stunde der Wahrheit. Mein Bauchgefühl sagte mir aber irgendwie das alle laufen sollte. Ne andere Erklärung gab es für mich einfach nicht.

    Batterie wieder dran, Schlüssel rum und er blubberte wieder sahnig wie ein VR das tun soll. Also direkt auf zur Probefahrt...

    Die Strecken dort lassen , dank fehlender Ampeln,langer Geraden, kurvenreichen Passagen und wenig Verkehr, ne Menge Testparameter zu.
    Da kam dann die nächste Geschichte zu Tage, die ich so nicht ganz erwartet hatte. Die nagelneue verbaute VR Bremse enttäuschte auf ganzer Linie. Nicht daß es gleich Brembo, Endless und Co. sein mußte, aber "weich" nach ein paar kombinierten Vollgas und Kurvenpassagen hatte ich so dann doch nicht erhofft. In der Hoffnung Beläge und Scheiben auf der HA sind noch nicht so aufeinander eingespielt (die Blackstuff+ EBC Beläge können schonmal was dauern), beschleunigte ich den Prozess mit zeitweiligem arretieren der Handbremse auf der 1. Raste. Das führte aber dazu, daß die rechte Seite direkt hängen geblieben ist.

    Damit hatte sich die eigentliche Planung für einen Tag nach Zandvoort direkt mal schön erledigt, gebrückte Kühlschläuche und so´ne Bremse?!? Ähh nee...

    Also blieb noch der andere mitgebrachte Kram, der noch zu erledigen war...
    -neue Fensterschachtleisten
    -neue Innenverkleidung Fahrerseite
    -ZV FB installieren
    -Innenraum in neu verwandeln / Lederausstattung reinigen
    -NSW instand setzen
    -alle Logos/Embleme erneuern

    Gesagt, getan. Gab auch direkt die Lachnummer des Tages: Zuerst die rechte Fensterschachtleiste abgebaut, die sah eh richtig schäbig aus, das Altteile also direkt mal genickt und in die Tonne geworfen, die Papprolle vom Classicparts Center geöffnet und TARRA... ... genau die fehlte schon mal!!! Na geil, also die Alte wieder zusammengebogen und montiert. Naja, der Rest lief dann...

    Die nächsten Tage kam immer eins der o.g. Themen dran. Zuletzt dann die Lederaufarbeitung, die dann mit komplettem Ausbau der Innenausstattung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat, aber das Resultat kann sich sehen lassen:

    IMG_20150922_115839029.jpgIMG_20150922_115844925.jpgIMG_20150922_124018346.jpg
    Unglaublich, im direkten Vergleich siehts aus als wenn die Ausstattung fast schwarz gewesen wäre, in Wahrheit sah sie aber sehr gut gepflegt aus. Ich kann also nur jedem raten, gerad ne helle Ausstattung mal gründlich zu reinigen. Und bevor jemand fragt: Ich hab das große Paket vom Lederzentrum gewählt.
    Also zunächst entfettet, mit der groben Keule, dann die sanftere und zum Schluß alles schön geschmeidig imprägnieren...

    IMG_20150922_183837143.jpg

    Im nächsten Beitrag: "Der VR beim Fotoshoot"
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  9. #9
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    Moinsen Gemeinde,

    lange nichts mehr berichtet, obwohl die Story ja schon fertig war...

    ...ich nutze den Urlaub gern für mein anderes Hobby, nämlich Bilder machen, allerdings sollten die Models sich nach Möglichkeit nicht bewegen und Geduld haben, da ich auch mal ne Stunde auf das richtige Licht warte und falls sich dann zufällig ne hässliche Wolke im Lack spiegelt, dauerts nochmal...

    An der See ist zum Glück dauernd Wetterbewegung und man kann wirklich ganz hervorragend fotografieren...

    Man muß allerdings des Öfteren mal den Standort wechseln, was mitunter ordentlich Kilometer kosten kann.

    Aber hier jetzt nur "Bildersprache":

    DSC_3633.jpgDSC_3673.jpgDSC_3847.jpgDSC_3851.jpgDSC_3663.jpg

    Einige dieser Bilder sind von meiner besseren Hälfte im Weihnachtsgeschenk "Kalender 2016" verarbeitet worden...


    Irgendwann ist auch der schönste Urlaub vorbei und nach einer völlig unspektakulären Rückfahrt gab es 2015 nur noch ein Fotoshooting...



    Im nächsten Beitrag "Fotoshooting Ruhrpott"
    Geändert von Mazel (02.10.2016 um 20:15 Uhr)
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  10. #10
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