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Thema: Mono Motronic 1.8 Kühlwassersensor Masse?

  1. #1
    35i König Avatar von Berti
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    Mono Motronic 1.8 Kühlwassersensor Masse?

    Da zeitweise immer noch zu viel Kraftstoff eingespritzt wird, habe ich weiter gesucht. Habe den 4fach-Stecker am vorderen Kühlwasserstutzen, 2 Pins für die Anzeige im Kombiinstrument und 2 für die Meldung ans Motorsteuergerät.
    Die Gasanlage greift (normalerweise) nur das Lambdasondensignal und das Drehzahlsignal von der Zündspule ab. Möglicherweise ist aber beim Umbau auch etwas falsch angeschlossen worden.

    Nun soll dort lt. diversen Berichten am 4fach-Stecker 1x5V vom Motorsteuergerät und 1x10V vom Kombiinstrument anliegen, was auch stimmt (4,7 und 10,0V). Die beiden anderen Anschlüsse liegen (normalerweise) an Masse, was ich beim Anschluß fürs Kombiinstrument auch messen kann. Im Schaltplan sieht das aber nicht so aus (stimmt mit meinem 1.8 ABS bis auf die Kabelfarben zu 100% überein):
    https://www.motor-talk.de/forum/akti...hmentId=144740

    Dort kommen die 4,7V von Pin10 und der andere Anschuß müßte an die 1 vom Drosselklappenpoti, die 4 vom Ansauglufttemperaturfühler und dann an die 8 vom Steuergerät gehen.
    Die 1 vom Drosselklappenpoti und die 4 vom Ansauglufttemperaturfühler gehen tatsächlich an die 8 vom Steuergerät, der Kühlwassertemperaturgeber jedoch nicht! Wohin er geht, konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden.

    Was nun? Kabelbaum auffummeln (Betriebssicherheit?) oder den Kühlmittelsensor kurzerhand an die Masse vom Kombiintrument (Brücke im 4fach-Stecker) legen? Ist vermutlich gefährlich, denn im Schaltplan ist dort keine Masseverbindung eingezeichnet. Irgendetwas liegt dort an, zwar keine Spannung (0,0V) aber statt Durchgang messe ich gegen Masse 30 Ohm! Hat dort schon mal jemand nachgeforscht?
    Geändert von Berti (24.11.2018 um 22:49 Uhr)
    VW Passat Variant CL 1.8/90PS, ABS-Motor, Bj. 7/92, Originalzustand mit Autogasnachrüstung BRC Blitz, azurgrün, el. Schiebedach, Nebelscheinwerfer, LRA, AHK, twintec schadstoffarm D3, 494.000 km *1. Motor - 1. Getriebe - 1. Kupplung* TÜV bis 03/2020 ohne Mängel

  2. #2
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    So, nun wirds spannend! Die drei Anschlüsse vom Drosselklappenpoti, Ansauglufttemperatursensor und Kühlmitteltemperatursensor sind verbunden, alle 3 gehen an die 8 wie es sein soll! Ist die Zündung aus, mißt man auch am Kühlmittelsensor Masse (Durchgang). Schaltet man diese jedoch ein, kommen besagte 29 Ohm oder manchmal auch ein Zwischenwert. Mit dem Ersatzsteuergerät ist es genau das Gleiche! Und siehe da, genaugenommen mißt man dann sogar 20mV! Also gibt das Steuergerät eine Spannung auf die Leitung und so entstehen irgendwelche Potentialunterschiede. Seltsamerweise ist es mit dem Ersatzsteuergerät genau so. Möglicherweise stimmt da etwas am Eingang vom Steuergerät etwas nicht? Die 4 Masseverbindungen (Pin 1,11,18 und 21) habe ich gemessen, die kommen einwandfrei an. Nun bräuchte man einen erfahrenen Kfz-Elektriker oder müßte wissen, was intern im Steuergerät passiert. Oder man hätte einen Vergleichs-Passat. Wenn es da auch so ist, könnte ich aufhören mit Suchen...
    Geändert von Berti (25.11.2018 um 15:07 Uhr)
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  3. #3
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    mach mal deine Messungen vom Kühlmitteltemperaturgeberstecker, wenn bis aufs Motorsteuergerät die anderen Stecker abgezogen sind, oder zumindest der vom DK-Poti. Und dann Zündung ein und messen. Kann sein, dass du da irgendwas übers DK-Poti misst

    Die Verdrahtung kann ich übrigens nach den Originalplänen bestätigen.

    Klar läuft die Gebermasse übers Steuergerät und geht dort auf Masse. Aber andererseits wüsste ich auch grad nicht, was dagegen spricht, da eine direkte Masseverbindung zu schaffen.
    Gruß Pana
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    ---------------
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  4. #4
    35i König
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    Besten Dank, habe alles abgezogen, trotzdem bleibt der Widerstand. Jetzt sind es komischerweise nur noch 12 Ohm bei Zündung an. Mißt man am ausgebauten Steuergerät, ist Pin 8 aber bereits mit Pin 1 Masse verbunden. Die anderen (Pin 11, 18 und 21) jedoch nicht.
    Da ich ja ein Reservesteuergerät habe, habe ich den Masseanschluß vom Sensor bei laufendem Motor mal kurz direkt auf Masse gelegt. Bei kaltem Motor sinkt die Drehzahl minimalst, kaum merklich, bei warmen Motor wird sie minimal höher. Da der Fehler erst 1x wieder auftrat und im Moment nicht, habe ich mir eine Drahtbrücke bereit gelegt, um den Vorgang im Fehlerfall wiederholen zu können. Mal sehen, ob das überhaupt einen Einfluß hat. Komisch ist es trotzdem.
    Geändert von Berti (25.11.2018 um 18:55 Uhr)
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  5. #5
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    Die Idee mit der Drahtbrücke war nicht so gut. Parallel zum Zündkabel und noch dazu an Masse gelegt, wird da eine ganz schöne Spannung induziert - heftig, heftig aber nicht so schlimm wie direkt angefaßt.
    Ohne Drahtbrücke kann man die Zündkabel aber problemlos anfassen - da passiert nichts!
    Daher habe ich nun im Stecker die Massen gebrückt - bringt aber keine Änderung! Also daran liegt es nicht!
    Könnte die Spannung nicht auch mal gefährlich fürs Steuergerät werden, wenn Kabel vom Temperatursensor falsch verlegt?
    Nach dem Kaltstart läuft er, aber wehe man startet ihn 15-30 Minuten später warm. Gut, dann schaltet man sofort auf Gas um, dann läuft er auch. Aber es muß doch auch mit Benzin funktionieren?
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  6. #6
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    Auch wenn's immer keiner lesen möchte: Bist du mal eine Tankladung auf Benzin gefahren und hast dann geschaut, wie er sich verhält (auf Benzin)?
    Grüße vom WarLord

  7. #7
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    Das geht ja nun gar nicht. Weiß Du denn nicht, wie schlimm für einen Gasfahrer jeder km mit Benzin ist? Meinst Du, da verharzt etwas, weil kaum genutzt?
    Werde erst mal den defekten Abgaskrümmer tauschen. Der sitzt ja beim 1.8er direkt unter dem Ansaugstutzen. So wird der Ansaugstutzen kochend heiß, Wasser fängt darauf an zu kochen und zu verdampfen. Habe mich schon gewundert, daß da kein Öl oder Benzin mehr drauf stand, was sonst immer ein wenig durch den Stecker tropfte. Vielleicht führt das auch zu irgendwelchen Problemen und er funktioniert noch, so lange Motor kalt? Benzinleitung und Monomotronic bleiben aber kalt. Trotzdem seltsam, Autogas hat sogar eine deutlich niedrigere Entzündungstemperatur, eigentlich sollten da eher Probleme auftreten.
    Geändert von Berti (02.12.2018 um 22:39 Uhr)
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  8. #8
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    Nein.

    Aber nur so kann man die Gasanlage als Fehlerquelle zu 100% ausschließen.

    Warmstart auf Benzin schlecht, auf Gas gut deutet für mich auf eine verzogene Einstellung hin, auch wenn die schonmal korrigiert wurde. Wenn das gelernte Kennfeld der Lamdbaregelung schon verzogen war kannst du die Gasanlage einstellen wie du möchtest, das ganze wird immer auf einer Treibstoffsorte schlecht laufen.
    Grüße vom WarLord

  9. #9
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    Beim Einbau der Gasanlage wurde aber das Dauerplus zum Steuergerät aufgetrennt und bei jedem Umschalten von Gas auf Benzin auch. Sprich das Kennfeld wird zurückgesetzt und immer wieder neu aufgebaut. Natürlich kann es sein, daß es noch einige Sekunden/ Minuten die Werte behält, aber nach mehrminütigem ausschalten sollte es endgültig gelöscht sein. Habe ja sogar ein Ersatzsteuergerät, welches ich probehalber einbaute - sofort wieder das gleiche Problem.
    Geändert von Berti (03.12.2018 um 09:02 Uhr)
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  10. #10
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    Ok, dann mach das mal rückgängig und lass das Steuergerät lernen.
    Grüße vom WarLord

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